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Schufa - Einträge und ihre Auswirkungen

Die Schufa als privatwirtschaftliches Unternehmen sammelt die Bonität eines Unternehmens oder einer Privatperson betreffenden Daten und hat maßgeblichen Einfluss darüber, ob eine Bank bzw. ein Kreditgeber ein Darlehen oder eine Ratenzahlung bewilligt oder nicht.

Hinweis: Der Einfachheit halber beschreiben wir im folgenden Text nur die Schufa. Natürlich betrifft diese Thematik auch weitere Auskunfteien wie CreditReform oder Bürgel.

Wer ist die Schufa?

Die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist eine privatwirtschaftliche deutsche Wirtschaftsauskunftei in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft. Zu den Aktionären gehören Kreditinstitute, Handelsunternehmen und sonstige Dienstleister. Ihr Geschäftszweck ist, ihre Vertragspartner mit Informationen zur Bonität Dritter zu versorgen. Quelle: Wikipedia

Die Schufa verfügt über Informationen zu etwa 4,3 Millionen Unternehmen. Da die von der Schufa übermittelten Daten für im Grunde alle Kreditgeber maßgeblich für die Kreditbewilligung ist, liegt das Schicksal von Unternehmen und ihren Investitionen in die Zukunft und in Arbeitsplätze häufig allein in der Hand dieser an Gewinn interessierten Wirtschaftsorganisation.

Fehlerhafte Einträge können zu Kreditablehnungen führen

Das große Problem dabei ist, dass die Informationen, die über Unternehmen oder Privatpersonen in der Schufa gespeichert sind, zum Teil fehlerhaft oder veraltet sind. So kann es passieren, dass unkontrollierte, fehlerhafte Daten - wie aus einem vergleichsweise einfachem Vertragsverhältnis wie einem Mobilfunkvertrag - dazu führen, dass ein Darlehen für eine Immobilie nicht bewilligt wird.

Banken und andere Institute, die der Schufa angeschlossen sind, können falsche Daten übermitteln, von dem der Betroffene häufig lange Zeit nicht einmal etwas erfährt.

Darüber hinaus werden nicht nur abgeschlossene (Kredit-)Verträge an die Schufa übermittelt, sondern in der Regel auch schon die bloße Anfrage. Wenn Sie sich also bei mehreren Banken über die verschiedenen Konditionen informieren möchten, wird bei jeder Bonitätsanfrage ein Eintrag darüber in Ihren Schufa-Informationen hinterlassen. Das kann von Kreditgebern als negativ empfunden werden und ebenfalls zu Absagen führen - trotz vorhandener Bonität.

Bonitätsauskünfte sind wichtig

Im Grunde genommen ist es nicht falsch, über seinen (möglichen) zukünftigen Vertragspartner Informationen zu erhalten, auch um die Zahlungsmoral einzuschätzen zu können. Das hilft uns als Unternehmern natürlich auch, denn schwarze Schafe gibt es leider immer wieder. Aber über seine gespeicherte Daten muss der Unternehmer mitbestimmen können. Und er muss sie kontrollieren können - und zwar nicht erst im Nachhinein.

Was sollte geändert werden?

  • Benachrichtigung des Unternehmers bei Bonitätsanfragen und Änderungen des Schufa-Eintrags
  • Möglichkeit für den Unternehmer zur kostenfreien Kontrolle der über ihn gespeicherten Daten
  • Sachverhaltsklärung bei fragwürdigen Einträgen gegenüber dem Daten Abfragenden.
  • Einen Bewertungs-Score entwickeln, der für jeden Unternehmer nachvollziehbar ist, um seine kaufmännischen Vorhaben, die seine Bonität betreffen, besser einschätzen zu können. Ein Unternehmer muss seine Investitionen in der Regel auf viele Jahre im Voraus planen.

Unser Ziel

Ein privates Unternehmen wie die Schufa darf auf lange Sicht hin keine unkontrollierten Daten mehr speichern. Die o.g. Änderungen sollten umgesetzt werden, um faire Geschäfte für alle Beteiligte zu ermöglichen.

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